Leaving Amano Family

(Sorry was to lazy for a English Version. Maybe I have time later. But a lot of pictures in this Post below :) )

Die letzten Stunden auf der Teefarm der Familie Amano haben für mich geschlagen. Es waren 16 aufregende Tage, in denen ich einen ganzen Haufen verrückter und interessanter anderer WWOOFER (Das ist die Organisation, die die Verbindung zwischen uns Ausländern und den japanischen Farmen herstellt.) Kennenlernte, viel über Tee erfuhr, eine Menge Sachen gegessen habe, die ich sonst nicht einmal probiert hätte, und einen kleinen Survivalkurs in Leben-mit-kleinen-Krabbeltierchen und Leben-unter-einfachcen-Umständen bekommen habe. ;-)

Jetzt sstehen für mich vor meinem nächsten Farmaufenthalt Ca. 10 Tage Reisen am Programm. Bin schon gespannt!

Hier abschliessend noch ein paar Eindrücke:

Arbeit im Teaoffice (Verpacken, Einpacken, Zusatzzutaten wie zb Olivenblätter verarbeiten, Matcha mahlen, etc.):

Verpflegung der Haustiere dort war auch unsere Aufgabe. Es gab Ca. 10 Ziegen (mit Babies), 20 Hasen, 4 Schweine und 25 Hühner. Keins der Tiere wird dort gegessen!

Der Ziegenbock war übrigens genaue wie man sich nen fiesen Ziegenbock vorstellt: Jede Chance dich zu attackieren um mehr Futter zu bekommen hat er genutzt! Auch die Schweine hat er mit seinen Hörnern angegriffen um sie vom Futtertrog zu vertreiben.

Hier noch unser Haus, also es gibt ein altes Haus dort, dass nur für uns Ausländer zur Verfügung stand. Zwar mussten wir natürlich auch selbst kochen, aber es war eine Menge Spass garantiert! In der Mitte das Loch dient für den Kotatsu, d.h. ein Tisch mit Heizung unten eingebaut. Man sitzt sich ans Loch und lässt die Füsse baumeln, der Tisch mit Decke darüber. Das war neben einem Kerosinbrenner auch die einzige Heizmöglichkeit im Haus - und ja es war kalt!!

Die Teefarm der Familie Amano - Grosseltern und die Familien der beiden Söhne - wird seit 1949 betrieben, seit über 30 Jahren verwenden sie auch keine chemischen Spritz- oder Pflanzenschutzmittel. Das sieht man auch auf den Teefeldern: Während bei angrenzenden Feldern der Boden homogen braun ist, wuchert bei den Amanos das Gras und Tummeln sich alle möglichen Lebewesen.

Die Amanos sind eine Klasse Familie, bei denen sowohl Spass aber auch japanische Höflichkeit nicht zu kurz kommt.